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Tiefblickenes Erlebnis auf der Bühlerhöhe 0

Wollte ich meine Begeisterung zum Ausdruck bringen, würde ich dieser in diesem Moment einen Eintrag in meinem Blog widmen.

Am Samstag, 01. August 2009 hatte ich das Vergnügen, gemeinsam mit meinem Sohn und den Wirtschaftjunioren Nordschwarzwald, das Sommerfest 2009 auf der Bühlerhöhe zu feiern.

Im Vorfeld hatte ich schon eine Menge über dieses 5-Sterne-Hotel gehört und war auch schon sehr gespannt, ob mich dieses monumentale Bauwerk ebenso fesseln wird, wie es einigen meiner Berichtserstatter schon ergangen ist.

Kaum angekommen, konnte ich die Wirkung dieses Stückes Nordschwarzwald schon spüren. Eine Kutschfahrt war organisiert, um uns zum eigentlichen Veranstaltungsplatz zu shutteln. Das war sicherlich etwas dekadent, aber im Grunde genommen passte es natürlich sehr gut zum gesamten Ambiente dieses Abends.

Neben vielen kulinarischen, musikalischen und freundschaftlichen Impressionen hinterließ folgende kleine Randgeschichte nachhaltigen Eindruck.

Bei einem Rundgang im Hotel entdeckten wir eine Brücke mit einem dahinterliegenden Turm. Nun ist die Bühlerhöhe sehr weitläufig und diverse Gänge verwirrten unseren Orientierungssinn. Kurz gesagt, wir konnten den Zugang zu dieser Brücke einfach nicht finden.

Weil uns dieser Platz aber brennend interessierte, fragten wir eine Mitarbeiterin der Bühlerhöhe, ob es möglich wäre, an diesen Platz zu kommen. Wie sich später herausstellte, war die nette Person die für diesen Abend verantwortliche Event-Managerin. Sie teilte uns mit, dass es erst später möglich wäre, auf den Turm zu gehen, da zu diesem Zeitpunkt noch eine Hochzeitsgesellschaft im Sterne-Restaurant den Weg zur “geheimen” Tür versperrte. Sie wolle später auf uns zukommen und uns den Weg zeigen.

Jaja, gelernte Höflichkeit!

Weit gefehlt. Um 22:00 Uhr stand sie da und führte uns durch die verwinkelten Gänge zur mittlwerweile heiß-begehrten Aussichtsplattform. Vollkommen fassungslos konnten wir den wohl wirklich einzigartigen Ausblick von der Brücke genießen. Wir hatten sogar noch mehr Glück und bekamen noch eine private Führung auf den Turm mit dem sich darin befindlichen Standesamt. Dort, so wurden wir aufgeklärt, bekamen wir auch noch den Schreibtisch von Konrad Adenauer zu Gesicht Gänsehaut-Feeling pur.

Jetzt kann man natürlich allein von diesen Eindrücken begeistert sein, sich daran erfreuen und diesen Moment zu den Akten legen. Aber ich möchte diese Gelegenheit noch nutzen, mich für diese spontane und wirklich freundliche Führung bedanken. Von dieser Art und Weise mit Kunden umzugehen können sich viele noch ein ordentliches Stück abschreiben.

Aber am Besten ist es Wohl, sich an einem Wochenende einmal Zeit für sich und seine Familei zu nehmen, und diese Eindrücke bei Kaffee und Kuchen an diesem geschichtsträchtigen Ort selbst zu sammeln. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Das musste jetzt einfach mal geschrieben werden.

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