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	<title>Tom Kellersohn :: Der Blog &#187; Männer</title>
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		<title>Machen Kleider wirklich Leute?</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 13:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Kellersohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebniswelt Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Frage]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<description><![CDATA[Da wird es endlich mal wieder Zeit, mir einen Anzug zu kaufen, und dann wird dieses doch eigentlich positive Erlebnis (zumindest solange bis die sogenannte Kaufreue ins Leben tritt) durch eine heute erlebte Verkaufstaktik negativ beeinflusst. Samstag morgen, halb zwölf in Deutschland. Gut gelaunt betrete ich mit meiner Freundin die Galeria Kaufhof in Pforzheim. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da wird es endlich mal wieder Zeit, mir einen Anzug zu kaufen, und dann wird dieses doch eigentlich positive Erlebnis (zumindest solange bis die sogenannte Kaufreue ins Leben tritt) durch eine heute erlebte Verkaufstaktik negativ beeinflusst.</p>
<p><span id="more-390"></span></p>
<div id="attachment_392" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-392" href="http://www.kellersohn.de/index.php/2010/06/12/machen-kleider-wirklich-leute/100612_machen-kleider-leute/"><img class="size-thumbnail wp-image-392" title="Machen Kleider Leute?" src="http://www.kellersohn.de/wp-content/uploads/2010/06/100612_machen-kleider-leute-150x150.jpg" alt="Machen Kleider Leute?" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Machen Kleider Leute?</p></div>
<p>Samstag morgen, halb zwölf in Deutschland. Gut gelaunt betrete ich mit meiner Freundin die Galeria Kaufhof in Pforzheim. Mit der festen und ernsthaften Absicht, mir für eine anstehende Veranstaltung einen neuen Anzug zuzulegen. Also ab in die Herrenabteilung, rein ins Getümmel.</p>
<p>Jetzt kenn ich mich bei den Größen meiner Lieblingsmarke &#8220;esprit&#8221; wirklich sehr gut aus. Nur selten komme ich in die Verlegenheit, zu klein gekaufte Hosen oder Hemden wieder zurückschicken zu müssen (abgesehen von Tagen direkt nach zu viel zu gutem Essen).</p>
<p>Jetzt irre ich also wirklich planlos mehrere Minuten durch die Abteilung. Sehe Anzüge, die mir einerseits farblich, andererseits vom Schnitt her sicherlich gefallen hätten. Aber welche Größe?</p>
<p>Jetzt stellt sich mir die Frage, gehe ich auf die Verkäufer zu, oder hoffe ich auf das Einfühlungsvermögen und die sicherlich beim Einstellungsgespräch erkannte Fähigkeit, aufmerksam zu sein? Ich warte &#8211; sichtlich fragend.</p>
<p>Nichts passiert &#8211; mehrer weitere Minuten.</p>
<p>Da stellt sich mir die nächste Frage. Liegt das jetzt daran, dass ich in Chucks, Poloshirt und (sehr teurer) verissener Jeans im Laden stehe. Wird daran etwa tatsächlich mein Kaufpotential gemessen? Werde ich etwa im Ernst daran bewertet? Ich habe das Gefühl &#8211; &#8220;JA, so ist es!&#8221;</p>
<p>Und so etwas ärgert mich. Ich gehe dann also auf einen Verkäfer zu und frage ihn, ob es denn an meinem (trotzdem!!! ordentlichen) Auftreten liege, dass man nicht auf mich zukommen möchte.</p>
<p>Wahrscheinlich habe ich ihn mit so viel Offenheit gänzlich  überfordert. Seine patzige Antwort &#8220;Natürlich nicht, was wollen Sie denn?&#8221; lässt mir allerdings keine andere Wahl, als das Geschäft wirklich frustriert und enttäuscht (!!!) zu verlassen.</p>
<p>Nicht aus Trotz, sondern einfach basierend auf der positiven Erfahrung in der Vergangenheit gehe ich also zu &#8220;Jung&#8221;, einem in Pforzheim etablierten Herrenausstatter. Und siehe da, es geht! Äußerst  zuvorkommend, höflich und absolut kompetent wurde ich begrüßt, beraten, unterstützt und zum Kauf verführt. So soll es sein.</p>
<p>Ich hoffe nicht, dass das Sprichwort &#8220;Kleider machen Leute&#8221; all zu viel Wahrheit besitzt. Das heutige Erlebnis allerdings lässt dieses vermuten.</p>
<blockquote><p>Das musste jetzt einfach mal geschrieben werden.</p></blockquote>


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		<title>Shoppingwillige Männer und das Thema Emanzipation</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 17:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Kellersohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebniswelt Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[Und da war es wieder &#8211; dieses Gefühl der mangelnden Gleichberechtigung, wenn Männer bereitwillig shoppen gehen, um sich mit einer neuen Garderobe einzukleiden. So geschehen am Samstag, als ich versucht habe, mir für ein Event der Wirtschaftsjunioren Nordschwarzwald (WJNSW) auf der (man staune) Bühlerhöhe bei Baden-Baden, ein neues Outfit zu erwerben. Na geh doch kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und da war es wieder &#8211; dieses Gefühl der mangelnden Gleichberechtigung, wenn Männer bereitwillig shoppen gehen, um sich mit einer neuen Garderobe einzukleiden.</p>
<p>So geschehen am Samstag, als ich versucht habe, mir für ein Event der <a title="Internetseite der Wirtschaftsjunioren Nordschwarzwald besuchen" href="http://www.wj-nsw.de" target="_blank">Wirtschaftsjunioren Nordschwarzwald (WJNSW)</a> auf der <span style="text-decoration: line-through;">(man staune)</span> <a title="Internetseite der Bühlerhöhe besuchen" href="http://buehlerhoehe.de/" target="_blank">Bühlerhöhe bei Baden-Baden</a>, ein neues Outfit zu erwerben.</p>
<blockquote><p>Na geh doch kurz einkaufen, Du findest bestimmt was!</p></blockquote>
<p>Das sollte in Pforzheim auf der Wilferdinger Höhe ja nicht besonders schwer sein, immerhin gibt es in verschiedenen Läden meine Lieblingsmarke <a title="Internetseite von esprit besuchen" href="http://www.esprit.de" target="_blank">esprit</a>.</p>
<p><span id="more-3"></span></p>
<p>Doch weit gefehlt. Betritt man nun voller Motivation eines dieser Geschäfte, um sich endlich mal wieder ein neues Paar Jeans zu ergattern, fällt einem die Auswahl nicht besonders schwer. Nicht etwa, weil es so viele tolle Modelle gibt, sonderen aus einem ganz anderen, beinahe banalem Grund. Es gibt <strong>keine </strong>Auswahl.</p>
<p>Meine Favorisierten Läden haben sicherlich Unmengen an Klamotten, aber &#8230; nur für Frauen. Ok, jetzt ist es heutzutage auch nicht mehr allzu abwägig, mal in Frauenkleidung zu schlüpfen, aber das möchte ich dann doch lieber der hierfür bekannten Szenerie überlassen.</p>
<p>Spaß beiseite. Im ersten Geschäft gab es &#8211; man höre und staune &#8211; genau zwei verschiedene <span style="text-decoration: line-through;">und dazu auch noch vollkommen unmodische</span> Jeans-Modelle. Ein schüchtener Blick in die Frauenwelt ließ mich dann erschaudern &#8211; Auswahl in rauhen Mengen.</p>
<p>Die außnahmsweise wirklich einmal äußerst nette <span style="text-decoration: line-through;">Verkäuferin</span> Bekleidungsfachangestellte wieß mich darauf hin, dass im Moment ein Wechsel der Kollektion ansteht und deshalb die Lager leer geräumt sind. Das kann man gerne glauben, oder auch nicht. Ich gehörte in diesem Moment zu denjenigen, die frustriert aber dennoch hoffnungsvoll das Ladenlokal gewechselt haben und auf eine größere Auswahl hofften. Doch wiederrum weit gefehlt. Im nächsten Klamottenladen fühlte ich mich angesichts der Pailletten-bestickten T-Shirts eher an eine Diskothek erinnert, als an ein Bekleidungsgeschäft. Von der ebenfalls fehlenden Auswahl an unterschiedlichen <span style="text-decoration: line-through;">normalen</span> Jeans einmal ganz zu schweigen.</p>
<p>Sicherlich ist ein Großteil der Ware reine Geschmacksache (nun gut, meiner eben nicht), aber das Grundproblem war das selbe. Der Anteil der für Frauen doch recht umfangreichen Auswahl war wieder um einen gewaltigen Faktor größer.</p>
<p>Im dritten Laden (die prozentuale Verteilung blieb die selbe) habe ich mich dann doch für eine <span style="text-decoration: line-through;">wenn auch nicht 100%ig mein Fall</span> Jeans  entschieden.</p>
<p>Ist es denn wirklich so, dass das Internet die Ladenlokale zu solch drastischen Maßnahmen gewzungen hat und die Sortimentsbereinigung so viel Kosten einspart, dass der Gang, in meinem Fall auf jeden Fall, zu den vielfältigen Online-Shops in Kauf genommen wird? Ist es denn wirklich so schwierig und dazu wahrscheinlich auch noch so kostenintensiv, mich vor Ort zu beraten, auf mich als Kunde (ok und Mann) einzugehen und mein gewünschtes Modell dann eventuell zu bestellen? In meinem favorisiertem Online-Shop <a title="Internetseite von esprit besuchen" href="http://www.esprit.de" target="_blank">(www.esprit.de)</a> ist das doch auch kein Problem.</p>
<p>Habt ihr als Kunden Ähnliches erlebt? Oder geht ihr in euren Geschäften anders mit dieser Thematik um? Ich würde mich über Feedback freuen.</p>
<blockquote><p>Das musste jetzt einfach mal geschrieben werden.</p></blockquote>


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